JuliaEin aufwendiges Mappenwerk zu "Shakespeares Mädchen und Frauen"in neun Bildern.

Armin Mueller-Stahl setzt sich in diesem Mappenwerk mit den weiblichen Theaterfiguren Williamm Shakespeares auseinander, angeregt von Heinrich Heine, einem großen Bewunderer des englischen Dramatikers. Heine hat in seiner Abhandlung 1839  "Shakespeares Mädchen und Frauen" diese weiblichen Charaktere in einem neuen Licht erscheinen lassen, die hier wiederum bildkünstlerisch von Armin Mueller-Stahl in die Gegenwart übertragen wurden.

In den neun Siebdrucken begegnen uns u. a. Lady Gray aus "Heinrich VI.", Cleopatra aus "Antonius und Cleopatra" oder die Äbtissin aus "Komödie der Irrungen", aber auch Julia oder Anna Page aus "Die lustigen Weiber von Windsor".

Der komplexe Druck der Blätter, Format jeweils 65 x 50 cm, von bis zu 11 Sieben erfolgte in der Siebdruckwerkstatt Gundolf Roy, Zülpich.

Die Kassette gestaltete und fertigte die handwerkliche Buchbinderei Michael Knop, Berlin.

 

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Titel Blaue Kuh internet"Die Blaue Kuh" ist ein farbenfrohes Buch mit Aquarell- und Kohlearbeiten der gleichnamigen skurrilen Ballade über eine eigensinnige Kuh, die erst ihre eigene Milch und dann sich selbst austrinkt.

Geschrieben und vertont hat Armin Mueller-Stahl das Stück, das sich auf den zweiten Blick als symbolträchtige Fabel erweist, bereits vor 50 Jahren.

Auf der CD "Es gibt Tage" hat der ausgebildete Musiker "Die Blaue Kuh" und weitere zu DDR-Zeiten von ihm verfasste Balladen selbst eingesungen.

In Zusammenarbeit mit dem Hatje Cantz Verlag ist dieses Buch entstanden.

Als Sonderedition des Kunsthauses Lübeck ist eine Farbradierung des Künstlers mit Buch erschienen und ist für 180,00 € erhältlich. 

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granadas

Ich schaue mir das Mittelmeer auf einer Landkarte an und richte den Blick auf das Meer,  anstatt auf die angrenzenden Nationalstaaten. Ein Kulturraum tut sich auf, geprägt durch ein besonderes Klima, eigener Flora und Fauna. Im Laufe der Jahrhunderte haben Phönizier, Griechen, Römer, und Araber u.a. ihre Spuren hinterlassen. Mare Nostrum nannten die Römer dieses Meer, unser Meer.

Es ist nicht nur ein geografischer Raum, sondern auch eine Existenzweise; es gibt so etwas wie ein mediterranes Selbstverständnis, eine mittelmeerische Tradition, ein mittelmeerisches Denken. Albert Camus trat mit Leidenschaft dafür ein und beschreibt seine Besonderheiten immer wieder in seinen Texten.

Wenn ich so auf das Mittelmeer blicke, dann wirken all die gezogenen Ländergrenzen und Mauern, die zwischen Europa und Afrika und Asien aufgebaut werden, künstlich. Eigentlich verbindet dieses Meer: Unzählige Sonnentage, brennend heiss im Sommer, der klare blaue Himmel im Winter, genug Wasser, um  Melonen, Orangen, Auberginen, Paprika, Tomaten, Artischoten und Granatäpfel anzubauen. In diesem Mittelmeerraum essen die Menschen das gleiche Obst und Gemüse. In Spanien wie in Syrien, von der Türkei über Italien und Marokko sind die Gärten voller Oliven, Mandeln, Zitronen und Wein.

Antje Wichtrey, 2018 

Es enstanden diverse Leinwände und 2 Farbholzschnitte zum Thema Mediterraneum, die in ihrer einzigartigen Farbigkeit das mediterrane Klima und die Lebensart der dort lebenden Menschen einfangen.  

Sie finden die einzelnen Arbeiten als Leinwandeinträge bzw. Farbholzschnitte unter der Rubrik "Antje Wichtrey"

Zu den Leinwandarbeiten und Zu den Farbholzschnitten


Cover-Der-wien-Vogel-kleinDer Grenzgänger der Künste hat ein weiteres Gedicht in Farbe gegossen

Armin Mueller-Stahl, deutscher Schauspieler von Weltrang, ist längst auch als begnadeter Dichter und Maler bekannt. Mit dem großformatigen Band Der wien Vogel fliegen kann erscheint nach Die Blaue Kuh nun ein weiteres politisches Gedicht von Armin Mueller-Stahl, das der Künstler mit expressiven Malereien zu einer kraftvollen Gesamtkomposition vereint.

Der erste Teil des anspielungsreichen Gedichts stammt aus dem Jahre 1968. Als Metapher für ein Leben hinter der Mauer brachte es den Künstler zu DDR-Zeiten in Schwierigkeiten mit dem Ministerium für Staatssicherheit. Der zweite Teil, der von der deutschen Geschichte einen Bogen zu Diktaturen auf der ganzen Welt spannt, entstand erst im Jahr 2016 und wird im vorliegenden Band erstmals publiziert. Zusammen mit den teils figurativen, teils abstrakten Arbeiten, um die Mueller-Stahl jede Zeile erweitert, verdichten sich Wort und Bild zu einem ganz persönlichen Kommentar zur aktuellen Weltlage.

Das Buch ist im Hatje Cantz Verlag erschienen, Hrsg. Frank-Thomas Gaulin, Text(e) von Herwig Guratzsch

 Deutsch, 2018. 96 Seiten, 36 Abb.gebunden,23,80 x 31,00 cm, ISBN 978-3-7757-4492-8

 

Als Sonderedition des Kunsthauses Lübeck ist eine Farbradierung des Künstlers mit Buch erschienen, diese ist für 280,00 € erhältlich.

Zur Vorzugsgraphik geht es hier